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60 Ehrenamtliche beim Landesverband |
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Gewinnung
und Betreuung von Ehrenamtlichen nach modernen Gesichtspunkten beim
Roten Kreuz Projekt:Integrationsbegleitung von Migrantenkindern – Ein partnerschaftliches Engagement bei der Sprachförderung Zuwanderung und Integration sind
aktuelle Themen in unserer Gesellschaft. Viele Kinder aus Zuwanderfamilien sind ihr Leben lang benachteiligt,
weil sich die Integration in unsere Gesellschaft schwierig gestaltet.
Besondere Probleme treten beim Erwerb der deutschen Sprache auf. Dort
entstehende Defizite behindern die gesellschaftliche Integration und
das berufliche Fortkommen erheblich und sind später kaum auszugleichen. Hier setzt das Modellvorhaben zur „Sprachförderung und Integration
von Kindern und Eltern mit Migrationshintergrund“ ("SIGNAL")
in Ganztagseinrichtungen an. Es wird vom Kultusministerium in Kooperation
mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Landesverband Saarland durchgeführt.
Projekt: SIGNAL: Sprachförderung in Grundschulen: Das saarländische Projekt bündelt schulische und außerschulische
Angebote, die nach dem Prinzip "Miteinander sprechen - füreinander
Dasein - voneinander Lernen" miteinander verzahnt werden. Es ist
Teil des Bund-Länder-Programms "FÖRMIG" (Förderung von Kindern
und Jugendlichen mit Migrationshintergrund). Die im Modellvorhaben "SIGNAL" angestrebte Bündelung
und Vernetzung von Sprachförderung an Grundschulen und Kindertagesstätten
mit einer ehrenamtlichen außerschulischer Sprachförderung findet in
enger Kooperation von Lehrern und Erziehern mit Eltern und außerschulischen
Partnern statt. Dabei sollen lebensnahe Konzepte
des Spracherwerbs eingesetzt und weiterentwickelt werden. Kinder und
Eltern mit Migrationshintergrund sollen so nicht nur die Sprache lernen,
sondern darüber hinaus sozial integriert werden. Das Modellprojekt ist zunächst auf
eine Dauer von vier Jahren angelegt. Pro Schule können circa 20 Kinder
mit Migrationshintergrund gefördert werden. Beteiligung von 15 Grundschulen
und 5 Kindertagesstätten: Momentan beteiligen sich 15 Grundschulen
mit einem freiwilligen Ganztagsschulangebot und fünf Kindertagesstätten
an dem Projekt. Die Teilnahme der Schulen am Modellprojekt
erfolgt auf freiwilliger Basis und die Schulen können ein individuell
auf den Standort zugeschnittenes Förderkonzept entwickeln. Der Kooperationspartner,
das Deutsche Rote Kreuz Landesverband Saarland übernimmt dabei wichtige
Aufgaben der Koordination, Fortbildung und Vernetzung der Teilnehmer. Der größte Baustein des Programms
stellt jedoch die ehrenamtliche Integrationsbegleitung, gekoppelt mit Förderstunden
am Nachmittag, dar. Dieses Modul verfolgt einen völlig neuen Ansatz, den das Deutsche
Rote Kreuz als seinen wichtigsten Schwerpunkt im Rahmen der Kooperation
ansieht. Hauptaufgaben sind dabei die Gewinnung, Ausbildung und Begleitung
von ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen, die nachmittags in den Schulen
eingesetzt werden. Die ehrenamtlichen IntegrationsbegleiterInnen
sollen dabei vor allem die Integration in das soziale Umfeld erleichtern.
Im Mittelpunkt der ehrenamtlichen Tätigkeit stehen der kulturelle Austausch
und die Vermittlung bzw. Förderung der deutschen Sprache im Umgang mit
Grundschulkindern unterschiedlichster Herkunftsländer. Ehrenamtliche Integrationsbegleiter: Zur Zeit bestehen Integrationsbegleitungen bereits
im Raum Saarbrücken,. Völklingen, Neunkirchen und Saarlouis. Dort beschäftigen
sich ehrenamtliche IntegrationsbegleiterInnen regelmäßig nach der Schule
mit Kindern aus Russland, China, Italien und Türkei und vielen anderen
Nationen, indem sie durch Spiele, Bücher und andere Materialien schon
bestehende Deutschkenntnisse bei den Kindern fördern und weiterentwickeln.
In einigen Fällen nehmen auch die
Mütter der Kinder teil, um einerseits
ihre eigenen Deutschkenntnisse zu verbessern, aber auch Anregungen für
gemeinsame Aktivitäten mit ihren Kindern zu erhalten. Höhepunkte der Aktivitäten bilden
verschiedene gemeinsame Ausflüge wie z.B. zum Theater Überzwerg oder
in das Wildfreigehege „Wolfsrath“ in Saarwellingen, an denen
die Kinder, ihre Eltern und die ehrenamtlichen IntegrationsbegleiterInnen
teilnehmen. Die Förderstunden, die das Angebot der ehrenamtlichen IntegrationsbegleiterInnen
ergänzen, werden von Lehrkräften übernommen und verbinden den Vormittagsunterricht
mit dem Angebot der Ehrenamtlichen in Form von Projektarbeit, Leseförderung,
Hausaufgabenhilfe und Sprachanlässen. Die
Auswahl der Ehrenamtlichen durch das DRK erfolgt nach Befähigung, sozialem
Umfeld, Dauerhaftigkeit des Engagements und Kreativität in Abstimmung
mit der jeweiligen Schule. Alle ehrenamtlichen Integrationsbegleiter/innen
werden durch spezielle Trainings und Fortbildungen in ihrer Arbeit unterstützt.
Für weitere Grundschulkinder sucht das DRK daher engagierte Bürger und Bürgerinnen die Migrantenkindern bei der Integration helfen wollen, indem sie eigene Deutschkenntnisse an Kinder ausländischer Herkunft weitergegeben und gemeinsame Unternehmungen in der näheren Umgebung machen. Für eine geringe Aufwandsentschädigung
besteht die Aufgabe darin, mit einzelnen Kindern zu arbeiten. Das DRK
bietet ausserdem eine professionelle fachliche Betreuung und individuelle
Unterstützung bei der Wahrnehmung dieser Aufgaben. Bis zum jetzigen Zeitpunkt
seite dem 01. Januar 2006 ist es dem DRK-Landesverband Saarland gelungen
insgesamt 60 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen für dieses Projekt zu gewinnen. Inhalte einer Pressemeldung
zur Gewinnung von Ehrenamtlichen:
Moderne Bedingungen
für Ehrenamtliche: Ehrenamtsausweis Schriftlicher Auftrag Möglichkeit jederzeit auszusteigen Genaue Beschreibung folgender Rahmenbedingungen
Benötigter Zeitumfange
Fortbildungsmodalitäten
Einsatzfeld
Aufwandsentschädigung Resonanz auf Pressearbeit: 170 telefonische Anfragen 81 Personen haben an Ausbildungen
teilgenommen 53 Ehrenamtliche arbeiten bereits
an Schulen Interessierte melden sich von montags
bis freitags bei Rabea Pallien, Tel. 0681 5004-244 im DRK-Landesverband
Saarland.
Ehrenamtliche während einer Fortbildung
Ehrenamtliche bei der Kleingruppenarbeit
mit Kindern
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