Über die gesamte Einsatzdauer hinweg übernahm das DRK vielfältige Aufgaben. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der sanitätsdienstlichen und rettungsdienstlichen Absicherung der eingesetzten Kräfte. Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr und weiterer beteiligter Organisationen waren über viele Stunden unter körperlich anspruchsvollen Bedingungen im Einsatz. Das DRK stellte währenddessen die medizinische Versorgung und Absicherung im Einsatzgebiet sicher.
Versorgung der Einsatzkräfte
Neben der medizinischen Absicherung gehörte die Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken und Verpflegung zu den zentralen Aufgaben des DRK. Gerade bei einer lang andauernden und körperlich fordernden Einsatzlage ist eine zuverlässige Versorgung eine wichtige Voraussetzung, um die Einsatzfähigkeit der Helferinnen und Helfer aufrechtzuerhalten.
Hierfür wurden entsprechende Strukturen aufgebaut und über den gesamten Einsatzzeitraum betrieben.
Technik und Logistik unterstützen den Einsatz
Eine wichtige Rolle übernahm zudem die Landesvorhaltung des DRK-Landesverbandes Saarland im Bereich Technik und Logistik. Sie unterstützte die Einsatzmaßnahmen mit umfangreichen logistischen Leistungen sowie speziellen Einsatzmitteln.
Unter anderem kamen ein 10.000-Liter- und ein 5.000-Liter-Wassertank-Abrollbehälter zum Einsatz, mit denen die Wasserversorgung vor Ort unterstützt wurde. Darüber hinaus stellte das DRK die Notstromversorgung des Verpflegungsstützpunktes sicher.
Auch Einsatzfahrzeuge und technische Komponenten mussten während der lang andauernden Lage kontinuierlich mit Kraftstoff versorgt werden. Hierfür konnte auf die Mobile Tankstelle der dezentralen Bundesvorhaltung zurückgegriffen werden. Sie ermöglichte eine Kraftstoffversorgung unmittelbar im Einsatzgebiet und trug damit dazu bei, notwendige Einsatzmittel ohne längere Unterbrechungen weiter betreiben zu können.
Zusammenspiel verschiedener Fachdienste
Der Vegetationsbrand bei Hirzweiler hat erneut deutlich gemacht, wie wichtig das Zusammenspiel unterschiedlicher Fachdienste bei komplexen und lang andauernden Einsatzlagen ist. Sanitäts- und Rettungsdienst, Betreuung, Technik und Logistik sowie der Führungsdienst arbeiteten eng zusammen, um die erforderlichen Strukturen über mehrere Tage aufrechtzuerhalten.
Gleichzeitig zeigte der Einsatz die Bedeutung einer funktionierenden Zusammenarbeit über Kreisverbandsgrenzen hinweg. Mit Einsatzkräften aus allen sieben DRK-Kreisverbänden sowie dem Landesverband konnte das Deutsche Rote Kreuz im Saarland seine Ressourcen bündeln und bedarfsgerecht in die Einsatzlage einbringen.
Dank an alle Einsatzkräfte
Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen ehrenamtlichen Einsatzkräften, die über viele Stunden und teilweise mehrere Tage hinweg im Einsatz waren und mit großem Engagement zur Bewältigung der Lage beigetragen haben.
Der DRK-Landesverband Saarland dankt ebenso den beteiligten Feuerwehren, Hilfsorganisationen, dem Technischen Hilfswerk, der Polizei sowie allen weiteren beteiligten Behörden und Organisationen für die professionelle und partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Der mehrtägige Einsatz in Hirzweiler unterstreicht einmal mehr, welchen wichtigen Beitrag leistungsfähige ehrenamtliche und hauptamtliche Strukturen für einen funktionierenden Bevölkerungsschutz im Saarland leisten.




